Verbindung mit einer Datenbank herstellen
ODBC-Datenquellen mit dem ODBC-Administrator konfigurieren
Diese Registerkarte enthält Felder, die sich auf ODBC-Datenquellen beziehen, und wird nur angezeigt, wenn Sie ODBC-Datenquellen erstellen oder bearbeiten.
Datenquellenname Mit dem Datenquellennamen wird die ODBC-Datenquelle identifiziert. Sie können einen beliebigen beschreibenden Namen für die Datenquelle benutzen (Leerstellen sind erlaubt), aber es wird empfohlen, dass Sie einen kurzen Namen verwenden, da Sie ihn möglicherweise in Verbindungszeichenfolgen eingeben müssen.
Weitere Hinweise finden Sie unter DataSourceName-Verbindungsparameter [DSN].
Beschreibung Sie können eine längere Beschreibung der Datenquelle eingeben, um die Identifizierung dieser Datenquelle in einer Liste verfügbarer Datenquellen zu erleichtern. Dieses Feld ist fakultativ.
Isolationsstufe Geben Sie die gewünschte Isolationsstufe für diese Datenquelle ein:
0 Dirty Reads, nicht wiederholbare Lesevorgänge und Phantomzeilen können auftreten. Es handelt sich dabei um die Standardisolationsstufe.
1 Nicht wiederholbare Zeilen und Phantomzeilen können auftreten. Dirty Reads werden verhindert.
2 Phantomzeilen können auftreten. Dirty Reads und nicht wiederholbare Zeilen werden verhindert.
3 Dirty Reads, nicht wiederholbare Lesevorgänge und Phantomzeilen werden verhindert.
Weitere Hinweise finden Sie unter Isolationsstufen wählen.
Microsoft-Anwendungen (Schlüssel in SQLStatistics) Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn die Funktion SQLStatistics Fremdschlüssel zurückgeben soll. Die ODBC-Spezifikation legt fest, dass SQLStatistics keine Primär- und Fremdschlüssel zurückgeben soll. Einige Microsoft-Anwendungen (z.B. Visual Basic und Access) gehen jedoch davon aus, dass SQLStatistics Primär- und Fremdschlüssel zurückgibt.
Delphi-Anwendungen Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Performance für Borland Delphi-Anwendungen zu verbessern. Wenn diese Option aktiviert ist, wird jeder Zeile nur ein Lesezeichenwert anstatt die ansonsten üblichen zwei Lesezeichenwerte zugeordnet (einer für Vorwärts-Abrufe und einer für Rückwärts-Abrufe).
Delphi kann mehrere Lesezeichenwerte für eine Zeile nicht verarbeiten. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, kann die Cursor-Performance beim Abrollen leiden, da das Abrollen immer vom Anfang des Cursors bis zur angeforderten Zeile geschehen muss, um den richtigen Lesezeichenwert zu erhalten.
Fetch-Warnungen unterdrücken Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um Warnmeldungen zu unterdrücken, die der Datenbankserver nach einem Abrufvorgang zurücksendet.
Die Versionen 8.0 und später des Datenbankservers geben mehr Fetch-Warnungen ab als frühere Versionen der Software. Bei Anwendungen, die mit einer älteren Version der Software implementiert werden, können Sie mit dieser Option sicherstellen, dass korrekt mit den Fetch-Warnungen umgegangen wird.
Fehlermeldungen zu Treiberfunktionen verhindern Der ODBC-Treiber von Adaptive Server Anywhere gibt einen Fehlercode mit der Bedeutung Treiberfunktion nicht möglich zurück, da er keine Qualifizierer unterstützt. Einige ODBC-Anwendungen verarbeiten diesen Fehler nicht einwandfrei. Markieren Sie dieses Kontrollkästchen, um diese Fehlermeldung zu verhindern, sodass solche Anwendungen funktionieren können.
AutoCommit nach Anweisungsende Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn der ODBC-Treiber von Adaptive Server Anywhere die Festschreibung verzögern soll, bis eine Anweisung geschlossen wurde.
Cursor neu beschreiben Wählen Sie, wie oft ein Cursor neu beschrieben werden soll, wenn eine Prozedur ausgeführt oder wieder aufgenommen wird. Die Standardeinstellung ist "Wenn nötig".
Nie Wählen Sie diese Option, wenn Sie sich sicher sind, dass Ihre Cursor nicht neu beschrieben werden müssen - Cursor neu zu beschreiben ist kostenträchtig und kann die Performance beeinträchtigen.
Wenn nötig Wenn Sie diese Option auswählen, bestimmt der ODBC-Treiber, ob ein Cursor neu beschrieben werden muss. Das Vorhandensein einer RESULT-Klausel in Ihrer Prozedur verhindert, dass ODBC-Anwendungen die Ergebnismenge neu beschreiben, nachdem ein Cursor geöffnet wird.
Immer Der Cursor wird jedesmal neu beschrieben, wenn er geöffnet wird. Wenn Sie Transact-SQL-Prozeduren oder Prozeduren verwenden, die mehrere Ergebnismengen zurückgeben, müssen Sie den Cursor jedesmal neu beschreiben, wenn er geöffnet wird.
Übersetzer Der Übersetzer konvertiert Zeichen zwischen ANSI- und OEM-Codepages. Die meisten Datenbanken brauchen keinen Übersetzer, weil der ODBC-Treibermanager automatisch eine Konvertierung zwischen dem Zeichensatz des Clients und dem Zeichensatz der Datenbank vornimmt. Wenn Ihre Datenbank eine ANSI-Codepage verwendet (Standardeinstellung), brauchen Sie keinen Übersetzer auszuwählen.
Übersetzer wählen Öffnet das Dialogfeld "Übersetzer wählen", in dem Sie aus einer Liste installierter Übersetzer den gewünschten ODBC-Übersetzer auswählen können. Verwenden Sie diesen Parameter möglichst vorsichtig, da der ODBC-Treiber und der Datenbankserver die Übersetzung der Zeichensätze automatisch durchführen.
Verbindung testen Prüft, ob die bereitgestellten Informationen eine einwandfreie Verbindung ergeben. Dieser Test funktioniert nur, wenn eine Benutzer-ID und ein Kennwort angegeben wurden.
SQL Anywhere Studio 9.0.1
Copyright © 1989–2004 Sybase Inc. Teil-Copyright © 2001–2004 iAnywhere Solutions Inc. Alle Rechte vorbehalten.