SQL Anywhere Studio Erste Orientierung
Eine SQL-Anweisung oder Gruppe von SQL-Anweisungen, die auf Daten in einer Datenbank zugreifen und/oder sie bearbeiten.
Siehe auch: SQL.
Adaptive Server Anywhere (ASA)
Die Serverkomponente der relationalen Datenbank von SQL Anywhere Studio ist für mobile und eingebettete Umgebungen oder als Server für kleine und mittlere Unternehmen geeignet.
Eine SELECT-Anweisung, die in der Datenbank als Objekt gespeichert ist. Sie gestattet es dem Benutzer, eine Teilmenge der Zeilen oder Spalten aus einer oder mehreren Tabellen anzuzeigen. Wenn ein Benutzer eine Ansicht einer bestimmten Tabelle oder einer Kombination von Tabellen verwendet, wird sie anhand der Informationen in den betreffenden Tabellen neu berechnet. Ansichten sind nützlich für Sicherheitszwecke und zur Gestaltung des Erscheinungsbilds der Datenbankinformationen, um den Datenzugriff zu vereinfachen.
Ein interner Speicherbereich für Zwischenergebnisse während der Abfrageoptimierung.
Ein Artikel in SQL Remote oder MobiLink ist ein Datenbankobjekt, das eine komplette Tabelle oder eine Teilmenge der Zeilen und Spalten einer Tabelle repräsentiert. Artikel werden in Publikationen gruppiert.
Siehe auch: Replikation, Publikation.
Eine permanente Tabelle für Daten. Tabellen werden manchmal als base tables bezeichnet, um sie von temporären Tabellen und Ansichten zu unterscheiden.
Siehe auch: Temporäre Tabelle, Ansicht.
Eine Textdatei, die SQL-Anweisungen enthält. Befehlsdateien können manuell oder automatisch mithilfe von Datenbank-Dienstprogrammen erstellt werden. Das Dienstprogramm "dbunload" erstellt z.B. eine Befehlsdatei, die die SQL-Anweisungen enthält, die zur Wiederherstellung einer bestimmten Datenbank erforderlich sind.
Ein Datentyp, den Benutzer erstellen, um einen Basisdatentyp und fakultativ einen Standardwert, eine Prüfbedingung und die Nullwertfähigkeit zu erstellen. Benutzerdefinierte Datentypen werden auch als benutzerdefinierte Domänen bezeichnet. Sie können auf Spalten angewendet werden, um die Konsistenz in der gesamten Datenbank zu erzwingen.
Siehe auch: Datentyp.
Berechtigung als entfernter Benutzer
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies die Berechtigung, Replikationsnachrichten mit der publizierenden Datenbank auszutauschen. Wenn einem Benutzer Berechtigungen als entfernter Benutzer erteilt werden, wird dieser Benutzer zu einem entfernten Benutzer. Sie müssen einen Nachrichtentyp, eine geeignete entfernte Adresse und eine Replikationsfrequenz angeben. Im Allgemeinen können sich Berechtigungen als entfernter Benutzer auf jeden Benutzer beziehen, der an der SQL Remote-Replikation beteiligt ist (zum Beispiel auf den konsolidierten und den entfernten Publikationseigentümer).
Siehe auch: Replikation.
Eine Zeichenfolge, die zur Bezeichnung eines Datenbankobjekts verwendet wird, wie etwa einer Tabelle oder Spalte. Ein Bezeichner kann beliebige Zeichen von A bis Z, a bis z, 0 bis 9, Unterstriche (_), Klammeraffen (auch "At-Zeichen" genannt, @), Rauten (#) und Dollarzeichen ($) enthalten.
Der Zeitpunkt, zu dem alle Änderungen in der Datenbank in der Datenbankdatei gespeichert werden. Zu anderen Zeitpunkten werden festgeschriebene Änderungen nur im Transaktionslog gespeichert.
Eine Software-Architektur, bei der eine Anwendung (der Client) Informationen von einer anderen Anwendung (dem Server) erhält bzw. an ihn sendet. Die beiden Anwendungen befinden sich häufig auf verschiedenen Computern, die über ein Netzwerk verbunden sind.
Eine benannte Verknüpfung mit einer Ergebnismenge, die dazu verwendet wird, über eine Programmierschnittstelle auf Zeilen zuzugreifen und sie zu aktualisieren. In Adaptive Server Anywhere unterstützen Cursor Vorwärts- und Rückwärts-Bewegungen durch die Abfrageergebnisse. Cursor bestehen aus zwei Komponenten, nämlich der Cursorergebnismenge, die gewöhnlich von einer SELECT-Anweisung festgelegt wird, und der Cursorposition.
Siehe auch: Cursorergebnismenge, Cursorposition.
Die Menge der Zeilen, die von einer Abfrage zurückgegeben wird, die einem Cursor zugeordnet ist.
Siehe auch: Cursor, Cursorposition.
Ein Zeiger auf eine Zeile in der Ergebnismenge.
Siehe auch: Cursor, Cursorergebnismenge.
Dateibasierter Download
In MobiLink ist die eine Möglichkeit, Daten zu synchronisieren. Hierbei werden Downloads als Dateien verteilt, wodurch eine Offline-Verteilung von Synchronisationsänderungen ermöglicht wird.
Eine Sammlung von Tabellen, die durch Primär- und Fremdschlüssel verbunden sind. Die Tabellen enthalten die Informationen in der Datenbank Die Tabellen und Schlüssel legen zusammen die Struktur der Datenbank fest. Ein Datenbank-Managementsystem greift auf diese Informationen zu.
Siehe auch: Fremdschlüssel, Primärschlüssel, Datenbank-Managementsystem (DBMS), Relationales Datenbank-Managementsystem (RDBMS).
Der Benutzer mit den Berechtigungen zur Verwaltung der Datenbank. Der DBA ist gewöhnlich für alle Änderungen des Datenbankschemas und die Verwaltung von Benutzern und Benutzergruppen verantwortlich. Die Rolle des Datenbankadministrators wird in eine Datenbank automatisch mit der Benutzer-ID DBA und dem Kennwort SQL integriert.
Eine Datenbank ist in einer oder mehreren Datenbankdateien enthalten. Es gibt eine Ausgangsdatei. Nachfolgende Dateien werden als DBSpaces bezeichnet. Alle Tabellen sowie ihre Indizes müssen in einer eigenen Datenbankdatei enthalten sein.
Siehe auch: DBSpace.
Ein besonderer Benutzer, der die Systemobjekte besitzt, die nicht SYS gehören.
Siehe auch: Datenbankadministrator (DBA), SYS.
Datenbank-Managementsystem (DBMS)
Eine Sammlung von Programmen, mit denen Sie Datenbanken erstellen und verwenden können.
Siehe auch: Relationales Datenbank-Managementsystem (RDBMS).
Der Name, der einer Datenbank gegeben wird, wenn sie von einem Server geladen wird. Dieser Standard-Datenbankname ist der Stamm der neu angelegten Datenbankdatei.
Siehe auch: Datenbankdatei.
Eine Komponente einer Datenbank, die Informationen enthält oder empfängt. Tabellen, Indizes, Ansichten, Prozeduren und Trigger sind Datenbankobjekte.
Ein Computer-Programm, das alle Zugriffe auf Informationen in einer Datenbank regelt. Adaptive Server Anywhere bietet zwei Typen von Servern, nämlich Netzwerkserver und Personal Server.
Eine Kommunikationsverbindung zwischen der Clientanwendung und der Datenbank. Zum Herstellen einer Verbindung sind eine gültige Benutzer-ID und ein gültiges Kennwort erforderlich. Welche Aktionen während der Verbindung ausgeführt werden können, ist von den Berechtigungen abhängig, die der Benutzer-ID erteilt wurden.
Datendefinitionssprache (Data Definition Language - DDL)
Die Teilmenge von SQL-Anweisungen für die Modellierung der Struktur einer Datenbank. DDL-Anweisungen erstellen, ändern und löschen Datenbankobjekte, einschließlich Benutzer.
Datenmanipulationssprache (Data Manipulation Language - DML)
Die Teilmenge der SQL-Anweisungen für die Abfrage und Aktualisierung einer Datenbank.
Das Format der Daten, wie etwa CHAR oder NUMERIC. Im ANSI SQL-Standard können Datentypen eine Einschränkung der Größe, des Zeichensatzes und der Kollatierung einbeziehen.
Siehe auch: Benutzerdefinierter Datentyp.
Die Berechtigungsstufe, die es einem Benutzer gestattet, administrative Aktionen in der Datenbank auszuführen. Der Benutzer DBA hat standardmäßig die DBA-Berechtigung.
Siehe auch: Datenbankadministrator (DBA).
Eine zusätzliche Datenbankdatei, die mehr Speicherplatz für Daten bereitstellt. Eine Datenbank kann in bis zu 13 verschiedenen Dateien gespeichert sein (einer Ausgangsdatei und 12 DBSpaces). Alle Tabellen sowie ihre Indizes müssen in einer eigenen Datenbankdatei enthalten sein. Der SQL-Befehl CREATE DBSPACE fügt der Datenbank eine neue Datei hinzu.
Siehe auch: Datenbankdatei.
In Windows-Betriebssystemen ist dies eine Möglichkeit, Anwendungen auszuführen, wenn die Benutzer-ID, die die Anwendung ausführt, nicht angemeldet ist.
Download
Die Phase der Synchronisation, in der Daten von der konsolidierten Datenbank in eine entfernte Datenbank übertragen werden.
Ein Modus der SQL Remote-Replikation, in dem der Publikationseigentümer der konsolidierten Datenbank entfernte Datenbanken direkt mit SQL-Anweisungen ändern kann. Der Durchreichmodus wird für bestimmte Fremdserver eingerichtet. Im normalen Durchreichmodus werden alle Änderungen in der konsolidierten Datenbank an die gewählten entfernten Datenbanken weitergegeben. Im reinen Durchreichmodus werden die Änderungen in der entfernten Datenbank durchgeführt, nicht aber in der konsolidierten Datenbank.
Eindeutigkeits-Integritätsregel
Eine Einschränkung für eine Spalte oder eine Gruppe von Spalten, die verlangt, dass alle Nicht-Null-Werte unterschiedlich sind. Eine Tabelle kann mehrere Eindeutigkeits-Integritätsregeln haben.
Siehe auch: Fremdschlüssel-Integritätsregel, Primärschlüssel-Integritätsregel, Integritätsregel.
Eine Programmierschnittstelle für C-Programme. Embedded SQL von Adaptive Server Anywhere ist eine Implementierung des ANSI- und IBM-Standards.
Bei der SQL Remote-Replikation oder der MobiLink-Synchronisation ist dies eine Datenbank, die Daten mit einer konsolidierten Datenbank austauscht. Entfernte Datenbanken können alle bzw. einen Teil der Daten aus der konsolidierten Datenbank nutzen.
Siehe auch: Replikation, Konsolidierte Datenbank.
In SQL Remote ist dies die Stufe der Berechtigung, die für den Nachrichten-Agenten benötigt wird. In MobiLink ist dies die Stufe der Berechtigung, die für den Adaptive Server Anywhere-Synchronisationsclient (dbmlsync) erforderlich ist. Wenn sich der Nachrichten-Agent oder der Synchronisationsclient als ein Benutzer verbindet, der diese Berechtigung besitzt, hat er die vollständigen DBA-Zugriffsrechte. Die Benutzer-ID verfügt jedoch über keine zusätzlichen Berechtigungen, wenn sie nicht über den Nachrichten-Agenten oder den Synchronisationsclient verbunden ist.
Siehe auch: DBA-Berechtigung.
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies ein Datenbankbenutzer in der konsolidierten Datenbank, dem Berechtigungen als entfernter Benutzer erteilt wurden und der einer bestimmten entfernten Datenbank im Replikationssetup zugeordnet ist. Um einen entfernten Benutzer zu erstellen, werden einem normalen Datenbankbenutzer Berechtigungen als entfernter Benutzer erteilt. Hierdurch wird nicht nur angegeben, dass eine bestimmte entfernte Datenbank vorhanden ist, sondern es werden auch der Nachrichtentyp und die Adresse festgelegt, die für die Kommunikation mit diesem betreffenden Standort verwendet werden soll.
Wenn entfernte Datenbanken durch Extraktion aus einer konsolidierten Datenbank erstellt werden, wird jeder entfernte Benutzer in der konsolidierten Datenbank zum Publikationseigentümer der Daten in einer bestimmten entfernten Datenbank.
Siehe auch: SQL Remote, Konsolidierte Datenbank, Publikationseigentümer.
Beim Entladen einer Datenbank werden die Struktur und/oder die Daten der Datenbank in Textdateien exportiert (SQL-Befehlsdateien für die Struktur und kommagetrennte ASCII-Dateien für die Daten). Sie entladen eine Datenbank mit dem Dienstprogramm "Entladen".
Außerdem können Sie ausgewählte Teile Ihrer Daten mit der Anweisung UNLOAD entladen.
Ein alternativer Loginname und ein Kennwort, die bei der Kommunikation mit dem Fremdserver verwendet werden. Standardmäßig benutzt Adaptive Server Anywhere die Namen und Kennwörter seiner Clients, wenn er für diese Clients eine Verbindung mit einem Fremdserver herstellt. Dieser Standardwert kann aber durch die Einrichtung externer Logins außer Kraft gesetzt werden. Externe Logins sind alternative Login-Namen und Kennwörter, die bei der Kommunikation mit einem Fremdserver verwendet werden.
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies der Vorgang des Entladens der betreffenden Struktur und der Daten aus der konsolidierten Datenbank. Diese Informationen werden verwendet, um die entfernte Datenbank zu initialisieren.
Bei der MobiLink-Synchronisation ist dies der Vorgang des Entladens der betreffenden Struktur und der Daten aus einer Referenzdatenbank.
Siehe auch: Replikation.
Bei einem Ausfall oder einer ungeplanten Beendigung des aktiven Servers, Systems oder Netzwerks ist dies der Wechsel zu einem redundanten oder Standby-Server, -System oder -Netzwerk. Der Failover läuft automatisch ab und ist häufig in kontinuierlich verfügbare Systeme integriert.
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies ein Nachrichtensystem, das gemeinsam genutzte Dateien für den Austausch von Replikationsnachrichten verwendet. Dies ist nützlich für Tests sowie für Installationen ohne ein explizites Nachrichtenübertragungssystem (wie etwa MAPI).
Siehe auch: Replikation, MAPI.
Eine oder mehrere Spalten in einer Tabelle, die die Primärschlüsselwerte in eine andere Tabelle kopieren. Fremdschlüssel richten die Beziehungen zwischen Tabellen ein.
Siehe auch: Primärschlüssel, Fremdtabelle.
Fremdschlüssel-Integritätsregel
Eine Einschränkung für eine Spalte oder eine Gruppe von Spalten, die die Beziehungen zwischen den Daten der betreffenden Tabelle und den Daten einer anderen Tabelle festlegt. Das Festlegen eines Fremdschlüssels für eine Gruppe von Spalten macht die betreffenden Spalten zum Fremdschlüssel.
Siehe auch: Integritätsregel, Prüf-Integritätsregel, Primärschlüssel-Integritätsregel, Eindeutigkeits-Integritätsregel.
Die Tabelle mit dem Fremdschlüssel.
Siehe auch: Fremdschlüssel.
Eine Einschränkung der Join-Ergebnisse basierend auf dem Schlüsselwort KEY oder NATURAL. Im Fall eines natürlichen Joins basiert die Join-Bedingung auf gemeinsamen Spaltennamen in den beiden Tabellen. Bei einem Schlüssel-Join basiert die Bedingung auf einer Fremdschlüsselbeziehung zwischen den beiden Tabellen.
Siehe auch: Join, Join-Bedingung.
Eine Richtlinie, die auf Geschäftsanforderungen basiert. Geschäftsregeln werden gewöhnlich mithilfe von Prüf-Integritätsregeln, benutzerdefinierten Datentypen und geeigneten Transaktionen implementiert.
Siehe auch: Integritätsregel, Benutzerdefinierter Datentyp.
Ein Programm, das aus einer Sequenz von SQL-Anweisungen besteht, die in der Datenbank gespeichert sind und für die Durchführung einer bestimmten Aufgabe ausgeführt werden.
Ein Typ einer temporären Tabelle, deren Datendefinitionen für alle Benutzer sichtbar sind, bis sie explizit gelöscht werden. Mit globalen temporären Tabellen kann jeder Benutzer seine eigene identische Instanz einer Tabelle öffnen. Standardmäßig werden Zeilen nach dem Festschreiben gelöscht. Zeilen werden immer gelöscht, wenn die Verbindung beendet wird.
Siehe auch: Temporäre Tabelle, Lokale temporäre Tabelle.
Eine sortierte Gruppe von Schlüsseln und Zeigern, die einer oder mehreren Spalten in einer Basistabelle zugeordnet sind. Ein Index auf einer oder mehreren Spalten einer Tabelle kann die Performance steigern.
Ein Berichts- und Datenwartungstool, mit dem Sie komplexe Formulare, Berichte, Diagramme, Kreuztabellen und Tabellen sowie Anwendungen erstellen können, die Berichte als Bausteine verwenden.
Ein Join, bei dem nur dann Zeilen in der Ergebnismenge erscheinen, wenn beide Tabellen die Join-Bedingung erfüllen. Inner-Joins sind die Standardeinstellung.
Siehe auch: Join, Outer-Join.
Eine Login-Funktion, die es gestattet, eine einzige Benutzer-ID und ein einziges Kennwort für Betriebssystem-Logins, Netzwerk-Logins und Datenbankverbindungen zu verwenden.
Die Befolgung von Regeln, die sicherstellen, dass die Daten richtig und vollständig sind und dass die relationale Struktur der Datenbank intakt ist.
Siehe auch: Referenzielle Integrität.
Eine Einschränkung der Werte, die in einem bestimmten Datenbankobjekt enthalten sein können, wie etwa einer Tabelle oder Spalte. Für eine Spalte kann zum Beispiel eine Eindeutigkeits-Integritätsregel gelten, die verlangt, dass alle Werte in der Spalte unterschiedlich sind. Für eine Tabelle kann eine Fremdschlüssel-Integritätsregel festgelegt sein, die angibt, welche Beziehungen zwischen den Informationen in der betreffenden Tabelle und den Daten in einer anderen Tabelle bestehen.
Siehe auch: Prüf-Integritätsregel, Fremdschlüssel-Integritätsregel, Primärschlüssel-Integritätsregel, Eindeutigkeits-Integritätsregel.
Eine Adaptive Server Anywhere-Anwendung, die es gestattet, Daten in der Datenbank abzufragen und zu modifizieren und die Struktur der Datenbank zu ändern. Interactive SQL stellt einen Fensterausschnitt für die Eingabe der SQL-Anweisungen sowie weitere Fensterausschnitte bereit, in denen die Ergebnismenge und Informationen darüber angezeigt werden, wie die Abfrage bearbeitet wurde.
Der Umfang, in dem Vorgänge aus einer Transaktion für Vorgänge anderer paralleler Transaktionen sichtbar sind. Es gibt vier Isolationsstufen, die von 0 bis 3 nummeriert sind. Stufe 3 bietet das größte Maß an Isolation. Die Standardeinstellung ist Stufe 0.
Java-Archivdatei. Ein komprimiertes Dateiformat, das aus einer Sammlung eines oder mehrerer Pakete besteht, die für Java-Anwendungen verwendet werden. Es umfasst alle Ressourcen, die erforderlich sind, um ein Java-Programm in einer einzigen komprimierten Datei zu installieren und auszuführen.
Die wichtigste strukturelle Einheit des Codes in Java. Es handelt sich hierbei um eine Sammlung von Prozeduren und Variablen, die zusammen gruppiert werden, da sie sich alle auf eine spezifische, identifizierbare Kategorie beziehen.
Eine Java-Implementierung des JavaSoft JDBC-Standards. Sie bietet Java-Entwicklern in mehrschichtigen und heterogenen Umgebungen Zugriff auf die native Datenbank.
Siehe auch: JDBC.
Java Database Connectivity (JDBC). Eine Programmierschnittstelle für die SQL-Sprache, die es Java-Anwendungen gestattet, auf relationale Daten zuzugreifen.
Ein grundlegender Vorgang in einem relationalen System, bei dem die Zeilen in einer oder mehreren Tabellen kombiniert werden, um die Werte in bestimmten Spalten zu vergleichen.
Eine Einschränkung, die Join-Ergebnisse beeinflusst. Sie können eine Join-Bedingung festlegen, indem Sie eine ON- oder WHERE-Klausel unmittelbar nach dem Join verwenden. Im Fall eines natürlichen oder Schlüssel-Joins generiert Adaptive Server Anywhere eine Join-Bedingung.
Siehe auch: Join, Generierte Join-Bedingung.
Adaptive Server Anywhere bietet vier Typen von Joins, nämlich Cross-Joins, Schlüssel-Joins (key joins), natürliche Joins (natural joins) sowie Joins, die eine ON-Klausel verwenden.
Siehe auch: Join.
Eine Kombination eines Zeichensatzes und einer Sortierreihenfolge, die die Eigenschaften des Texts in der Datenbank festlegt. Für Adaptive Server Anywhere-Datenbanken wird die Standardkollatierung vom Betriebssystem festgelegt, auf dem der Server abläuft, sowie von dessen Sprache. Die Standardkollatierung auf englischen Windows-Systemen ist z.B. 1252LATIN1. Die Kollatierung, die auch als Sortierfolge bezeichnet wird, wird für den Vergleich und die Sortierung von Zeichenfolgen verwendet.
Kommunikationsdatenstrom
In MobiLink ist dies das Netzwerkprotokoll, das für die Kommunikation zwischen dem MobiLink-Client und dem MobiLink-Kommunikationsserver verwendet wird.
Eine Datenbankdatei, die mit dem Dienstprogramm "bdshrink" auf eine kleinere physische Größe komprimiert wurde. Komprimierte Datenbanken sind schreibgeschützt. Um in einer komprimierten Datei Änderungen durchzuführen, verwenden Sie eine zugeordnete Write-Datei. Mit dem Dienstprogramm "dbexpand" können Sie komprimierte Datenbankdateien in normale Datenbankdateien erweitern.
Der Wettberweb um Ressourcen. Für die Datenbank bedeutet dies, dass zwei oder mehr Benutzer versuchen, die Berechtigung zu erhalten, eine bestimmte Datenbankzeile zu bearbeiten.
In der SQL Remote-Replikation ist dies ein Trigger, der ausgelöst wird, wenn ein Aktualisierungskonflikt erkannt wird, bevor die Aktualisierung übernommen wird. Konflikt-Trigger werden ausgelöst, wenn die Werte in der VERIFY-Klausel einer UPDATE-Anweisung nicht mit den aktuellen Werten in der Datenbank übereinstimmen.
Siehe auch: Replikation, Trigger.
Bei der Datenbankreplikation ist dies eine Datenbank, in der die Master-Kopie der Daten gespeichert wird. Die konsolidierte Datenbank enthält alle Daten, während entfernte Datenbanken gewöhnlich nur Teilmengen der Daten enthalten. Bei Konflikten oder Diskrepanzen wird davon ausgegangen, dass die konsolidierte Datenbank die primäre Version aller Daten enthält.
In MobiLink kann die konsolidierte Datenbank Oracle, IBM DB2, Microsoft SQL Server, Adaptive Server Anywhere oder Adaptive Server Enterprise sein.
Siehe auch: Replikation.
Der Name einer Tabelle oder Ansicht, die in der FROM-Klausel der Abfrage verwendet wird—entweder unter ihrem ursprünglichen Namen oder unter einem Aliasnamen, der in der FROM-Klausel festgelegt wird.
Ein Protokoll der Transaktionen, das von Adaptive Server Anywhere verwaltet wird. Die Logdatei stellt sicher, dass die Datenbank im Fall eines System- oder Datenträgerausfalls wiederhergestellt werden kann. Sie dient zur Steigerung der Datenbank-Performance und ermöglicht die Datenreplikation mit SQL Remote.
Siehe auch: Transaktionslog, Transaktionslog-Spiegel, Vollständige Sicherung.
Ein Typ einer temporären Tabelle, der nur für die Dauer einer zusammengesetzten Anweisung bzw. bis zum Ende der Verbindung vorhanden ist. Lokale temporäre Tabellen sind nützlich, wenn bestimmte Daten nur einmal geladen werden müssen. Standardmäßig werden Zeilen nach dem Festschreiben gelöscht.
Siehe auch: Temporäre Tabelle, Globale temporäre Tabelle.
Ein Kontrollmechanismus im Mehrbenutzerbetrieb, der die Integrität der Daten während der parallelen Ausführung mehrerer Transaktionen schützt. Adaptive Server Anywhere wendet Sperren automatisch an, um zu verhindern, dass zwei Verbindungen Daten gleichzeitig ändern oder dass Verbindungen Daten lesen, die aktuell geändert werden.
Sie steuern Sperren durch die Festlegung der Isolationsstufe.
Siehe auch: Isolationsstufe, Parallelität, Integrität.
Log Transfer Manager. Siehe Replication Agent.
Die Schnittstelle zur Nachrichtenverarbeitung von Microsoft (Messaging Application Programming Interface). Ein Nachrichtensystem, das von mehreren verbreiteten E-Mail-Systemen, wie etwa Microsoft Mail, verwendet wird.
Daten über Daten. Metadaten beschreiben die Art und den Inhalt anderer Daten.
Siehe auch: Schema.
Eine sitzungsbasierte Synchronisationstechnologie von Sybase zum Synchronisieren von UltraLite- und Adaptive Server Anywhere-Datenbanken mit einer Vielzahl von standardmäßigen SQL-Datenbank-Managementsystemen von Sybase und anderen Herstellern.
Siehe auch: UltraLite.
Eine MobiLink-Benutzer ist ein Name, der eine entfernte MobiLink-Datenbank im Synchronisationssystem eindeutig kennzeichnet. Der Client liefert diesen Namen und möglicherweise ein zugeordnetes Kennwort, wenn er sich mit dem MobiLink-Synchronisationsserver verbindet. MobiLink-Benutzernamen sind von Datenbank-Benutzernamen vollständig unabhängig.
MobiLink-Client
Es gibt zwei Arten von MobiLink-Clients. Für entfernte Adaptive Server Anywhere-Datenbanken ist das Befehlszeilendienstprogramm "dbmlsync" der MobiLink-Client. Für entfernte UltraLite-Datenbanken ist der MobiLink-Client in die UltraLite-Laufzeitbibliothek integriert.
Eine Protokoll bei der SQL Remote-Replikation für den Austausch von Nachrichten zwischen der konsolidierten und einer entfernten Datenbank. Adaptive Server Anywhere umfasst die Unterstützung der Nachrichtensysteme FILE, MAPI, FTP, SMTP und VIM.
Siehe auch: Replikation, FILE, MAPI.
Ein Datenbankobjekt, das bei der SQL Remote-Replikation festlegt, wie entfernte Benutzer mit dem Publikationseigentümer einer konsolidierten Datenbank kommunizieren. Für eine konsolidierte Datenbank können mehrere Nachrichtentypen festgelegt sein. Sie ermöglichen es verschiedenen entfernten Benutzern mit unterschiedlichen Nachrichtensystemen, mit der Datenbank zu kommunizieren.
Siehe auch: Replikation, Konsolidierte Datenbank, MAPI.
Ein weit verbreitetes Netzwerk-Betriebssystem von Novell. NetWare verwendet gewöhnlich das IPX/SPX-Protokoll, wenngleich auch das TCP/IP-Protokoll verwendet werden kann.
Ein Datenbankserver, der Verbindungen zu Computern akzeptiert, die sich in einem gemeinsamen Netzwerk befinden.
Siehe auch: Personal Server.
Die Verfeinerung einer Datenbankstruktur zur Vermeidung von Redundanz und zur Optimierung der Organisation, basierend auf Regeln der Theorie relationaler Datenbanken.
In Sybase Central ist dies die Hierarchie von Datenbankobjekten. Die oberste Ebene der Objekt-Strukturdarstellung zeigt alle Produkte, die von Ihrer Version von Sybase Central unterstützt werden. Jedes Produkt kann erweitert werden, um die jeweils untergeordneten Objekte anzuzeigen.
Siehe auch: Sybase Central.
Open Database Connectivity (ODBC). Eine Windows-Standardschnittstelle zu Datenbank-Managementsystemen. ODBC ist eine von mehreren Schnittstellen, die von Adaptive Server Anywhere unterstützt werden.
Ein Microsoft-Programm, das Bestandteil des Windows-Betriebssystems ist und ODBC-Datenquellen einrichtet.
Eine Spezifikation der Daten, auf die ein Benutzer über ODBC zugreifen möchte, sowie die Informationen, die benötigt werden, um die Daten abzurufen.
Ein Join, bei dem alle Zeilen in einer Tabelle beibehalten werden. Adaptive Server Anywhere unterstützt Links-, Rechts- und vollständige Outer-Joins. In einem Links-Outer-Join werden alle Zeilen in der Tabelle links vom Join-Operator beibehalten und es wird Null zurückgegeben, wenn eine Zeile in der rechten Tabelle die Join-Bedingung nicht erfüllt. Bei einem vollständigen Outer-Join werden alle Zeilen aus beiden Tabellen beibehalten.
Siehe auch: Join, Inner-Join.
In Java ist dies eine Sammlung von Gruppen verbundener Klassen.
Die gleichzeitige Ausführung von zwei oder mehr möglicherweise miteinander konkurrierenden Prozessen. Adaptive Server Anywhere verwendet eine automatische Sperre, um Transaktionen zu isolieren und um sicherzustellen, dass alle parallelen Anwendungen konsistente Daten erhalten.
Siehe auch: Transaktion, Sperre, Isolationsstufe.
Der Wert, der die Performance des Datenbanksystems widerspiegelt. Die Statistik CURRREAD gibt zum Beispiel die Anzahl der Dateilesevorgänge der Engine wider, die noch nicht abgeschlossen wurden.
Ein Datenbankserver, der auf demselben Rechner abläuft wie die Clientanwendung. Ein Personal Datenbankserver wird gewöhnlich von einem einzelnen Benutzer auf einem einzelnen Computer verwendet, doch er kann mehrere parallele Verbindungen des Benutzers unterstützen.
In Sybase Central ist dies eine Möglichkeit, auf ein Produkt zuzugreifen und es zu verwalten. Plug-Ins werden gewöhnlich automatisch für Sybase Central installiert und registriert, wenn Sie das betreffende Produkt installieren. Ein Plug-In erscheint gewöhnlich als Behälter auf der obersten Stufe im Sybase Central-Hauptfenster, wobei der Name des Produkts verwendet wird, wie zum Beispiel Adaptive Server Anywhere.
Siehe auch: Sybase Central.
Eine Anwendung zur Datenbankmodellierung. PowerDesigner verwendet einen strukturierten Ansatz für die Planung einer Datenbank oder eines Data Warehouse.
Ein Sybase-Produkt für die Erstellung und Verwaltung einer Web-Anwendung, die mit einer Datenbank verknüpft ist.
Ein Sybase-Produkt für die Entwicklung von Java-Anwendungen.
Ein bedingter Ausdruck, der fakultativ mit den logischen Operatoren AND und OR kombiniert werden kann, um eine Reihe von Bedingungen in einer WHERE- oder HAVING-Klausel zu erstellen. In SQL wird ein Prädikat, das als UNKNOWN aufgelöst wird, als FALSE interpretiert.
Eine Spalte oder Liste von Spalten, deren Werte die verschiedenen Zeilen einer Tabelle eindeutig identifizieren.
Siehe auch Fremdschlüssel.
Primärschlüssel-Integritätsregel
Eine Eindeutigkeits-Integritätsregel für die Primärschlüsselspalten. Eine Tabelle kann nur eine Primärschlüssel-Integritätsregel haben.
Siehe auch: Integritätsregel, Prüf-Integritätsregel, Fremdschlüssel-Integritätsregel, Eindeutigkeits-Integritätsregel, Integrität.
Die Tabelle in einer Fremdschlüsselbeziehung, die den Primärschlüssel enthält.
Eine lokale Tabelle mit Metadaten, die verwendet wird, um auf eine Tabelle auf einem entfernten Datenbankserver so zuzugreifen, als handele es sich um eine lokale Tabelle.
Siehe auch: Metadaten.
Eine Einschränkung, die festgelegte Bedingungen für eine oder mehrere Spalten erzwingt.
Siehe auch: Integritätsregel, Fremdschlüssel-Integritätsregel, Primärschlüssel-Integritätsregel, Eindeutigkeits-Integritätsregel.
In SQL Remote oder MobiLink ist dies ein Datenbankobjekt, das replizierte Daten identifiziert. In MobiLink sind Publikationen nur auf den Clients vorhanden. Eine Publikation besteht aus Artikeln. In periodischen Abständen werden die Änderungen, die in den einzelnen Publikationen vorgenommen werden, an alle Subskribenten dieser Publikation repliziert. SQL Remote-Benutzer können eine Publikation empfangen, indem sie sie subskribieren. MobiLink-Benutzer können eine Publikation synchronisieren, indem sie eine Synchronisationssubskription dafür erstellen.
Siehe auch: Replikation, Artikel, Publikationsaktualisierung.
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies eine Liste der Änderungen in einer oder mehreren Datenbanken in einer Datenbank. Eine Publikationsaktualisierung wird in regelmäßigen Abständen als Teil einer Replikationsnachricht an die entfernten Datenbanken gesendet.
Siehe auch: Replikation, Publikation.
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies der Benutzer in einer Datenbank, der Replikationsnachrichten mit anderen Replikationsdatenbanken austauschen kann.
Siehe auch: Replikation.
Ein Webserver-Plug-In, das Anforderungen und Antworten zwischen einem Client und dem MobiLink-Synchronisationsserver weiterleitet. Mit diesem Plug-In werden auch Lastverteilungs- und Notumschaltungsmechanismen (Failover) implementiert.
Referenzdatenbank
In MobiLink ist dies eine Adaptive Server Anywhere-Datenbank, die bei der Entwicklung von UltraLite-Clients verwendet wird. Während der Entwicklung können Sie eine Adaptive Server Anywhere-Datenbank sowohl als Referenz- als auch als konsolidierte Datenbank verwenden. Datenbanken, die mit anderen Produkten eingerichtet wurden, können nicht als Referenzdatenbanken eingesetzt werden.
Die Befolgung von Regeln, die für die Datenkonsistenz sorgen, vor allem hinsichtlich der Beziehungen zwischen den Primär- und Fremdschlüsselwerten in verschiedenen Tabellen. Um die referenzielle Integrität zu gewährleisten, müssen die Werte in den einzelnen Fremdschlüsseln den Primärschlüsselwerten einer Zeile in der referenzierten Tabelle entsprechen.
Siehe auch: Primärschlüssel, Fremdschlüssel.
Relationales Datenbank-Managementsystem (RDBMS)
Ein Typ von Datenbank-Managementsystem, das Daten in Form von verknüpften Tabellen speichert.
Siehe auch: Datenbank-Managementsystem (DBMS).
In Replication Server ist dies das Programm, das ein Datenbank-Transaktionslog liest und festgeschriebene Änderungen an Replication Server sendet. Dieses Programm wird auch als Log Transfer Manager (LTM) bezeichnet.
Eine verbindungsbasierte Replikationstechnologie von Sybase, die mit Adaptive Server Anywhere und Adaptive Server Enterprise zusammenarbeitet. Sie dient zu einer nahezu in Realzeit ausgeführten Replikation zwischen einer kleinen Anzahl von Datenbanken.
Der gemeinsame Zugriff auf Daten zwischen physisch unterschiedlichen Datenbanken. Sybase bietet drei Replikationstechnologien an: MobiLink, SQL Remote und Replication Server.
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies eine Einstellung für die einzelnen entfernten Benutzer, die festlegt, wie oft der Nachrichten-Agent des Publikationseigentümers Replikationsnachrichten an den betreffenden entfernten Benutzer sendet.
Siehe auch: Replikation, Entfernter Benutzer.
In SQL Remote oder Replication Server ist dies eine Nachricht, die zwischen einer publizierenden und einer subskribierenden Datenbank versendet wird. Nachrichten enthalten Daten, Durchreichanweisungen und Informationen, die vom Replikationssystem benötigt werden.
Siehe auch: Durchreichmodus, Replikation, Publikationsaktualisierung.
Eine Protokollierung der Änderungen, die während der einzelnen nicht festgeschriebenen Transaktionen durchgeführt wurden. Wenn eine ROLLBACK-Anforderung oder ein Systemausfall eintritt, werden nicht festgeschriebene Transaktionen wieder aus der Datenbank entfernt und die Datenbank wird in ihren Ausgangszustand zurückversetzt. Jede Transaktion verfügt über ein separates Rollback-Log, das gelöscht wird, wenn die Transaktion abgeschlossen wurde.
Siehe auch: Transaktion.
Bei der konzeptuellen Datenbankmodellierung sind dies Verben oder Sätze, die die Beziehung von einem Gesichtspunkt aus beschreiben. Sie können jede Beziehung mit zwei Rollen beschreiben. Beispiele für Rollen sind "enthält" und "ist ein Mitglied von".
Der Name eines Fremdschlüssels. Er wird als Rollenname bezeichnet, da er die Beziehung zwischen der Fremdtabelle und der Primärtabelle benennt. Standardmäßig ist der Rollenname der Tabellenname, außer ein anderer Fremdschlüssel verwendet diesen Namen bereits. In diesem Fall ist der Standard-Rollenname der Tabellenname gefolgt von einer eindeutigen dreistelligen Zahl. Sie können den Namen auch selbst festlegen.
Siehe auch: Fremdschlüssel.
Die Struktur einer Datenbank, einschließlich der Tabellen, Spalten und Indizes und der Beziehung zwischen ihnen.
Eine Sicherung des Transaktionslogs. Sie wird typischerweise zwischen vollständigen Sicherungen ausgeführt.
Siehe auch: Transaktionslog.
Serverinitiierte Synchronisation
Eine Möglichkeit die MobiLink-Synchronisation von der konsolidierten Datenbank aus über ein Programm zu starten.
Sitzungsbasierte Synchronisation
Ein Synchronisationstyp, der zu einer konsistenten Datenrepräsentation in der konsolidierten und der entfernten Datenbank führt. MobiLink ist sitzungsbasiert.
Skripten
In MobiLink ist dies der Code, der für die Handhabung von MobiLink-Ereignissen geschrieben wird. Sie steuern den Datenaustausch über Programmbefehle, um die Verarbeitung den Geschäftsregeln anzupassen.
Eine nachrichtenbasierte Replikationstechnologie für eine Zweiweg-Replikation zwischen der konsolidierten und der entfernten Datenbank. Die konsolidierte Datenbank muss Adaptive Server Anywhere oder Adaptive Server Enterprise sein. Die entfernte Datenbank muss Adaptive Server Anywhere sein.
Die für die Kommunikation mit relationalen Datenbanken verwendete Sprache. ANSI hat Standards für SQL definiert. Der neueste dieser Standards ist SQL-99 (auch bezeichnet als SQL3). SQL steht inoffiziell für "Structured Query Language" (strukturierte Abfragesprache).
Eine Zeichenfolge mit SQL-Schlüsselwörtern für die Weitergabe von Anweisungen an ein DBMS.
Siehe auch: Schema, SQL, Datenbank-Managementsystem (DBMS).
Bei der SQL Remote-Replikation ist dies eine Verknüpfung zwischen einer Publikation und einem entfernten Benutzer, die es dem Benutzer gestattet, Aktualisierungen der Publikation mit der konsolidierten Datenbank auszutauschen.
Bei der MobiLink-Synchronisation ist eine Synchronisationssubskription eine Verknüpfung in einer Client-Datenbank zwischen einer Publikation und einem MobiLink-Benutzer, die es gestattet, die von der Publikation beschriebenen Daten zu synchronisieren.
Siehe auch: Publikation, Entfernter Benutzer, MobiLink-Benutzer.
Ein Datenbankverwaltungs-Tool, das die Datenbankeinstellungen, die Eigenschaften und die Dienstprogramme von Adaptive Server Anywhere in einer grafischen Benutzeroberfläche anzeigt. Sybase Central kann auch für die Verwaltung anderer Sybase-Produkte, wie etwa MobiLink, eingesetzt werden.
Der Prozess der Datenreplikation zwischen Datenbanken mithilfe der MobiLink-Synchronisationstechnologie.
In SQL Remote wird mit Synchronisation ausschließlich der Prozess der Initialisierung einer entfernten Datenbank mit einer Ausgangsmenge an Daten bezeichnet.
Siehe auch: MobiLink, SQL Remote.
Ein Sonderbenutzer, der die meisten Systemobjekte besitzt. Es ist nicht möglich, sich als SYS anzumelden.
Ein Typ einer Ansicht, die in jeder Datenbank enthalten ist und die Informationen in den Systemtabellen in einem einfach zu lesenden Format präsentiert.
Datenbankobjekte, die SYS oder dbo gehören.
Eine Tabelle, die SYS oder dbo gehört und Metadaten enthält. Systemtabellen werden auch als Data Dictionary-Tabellen bezeichnet und vom Datenbankserver erstellt und verwaltet.
Eine Tabelle, die für die temporäre Speicherung von Daten erstellt wird. Es gibt zwei Typen: Dies sind globale und lokale temporäre Tabellen.
Siehe auch: Lokale temporäre Tabelle, Globale temporäre Tabelle.
Eine Sequenz von SQL-Anweisungen, die eine logische Arbeitseinheit enthalten. Eine Transaktion wird vollständig abgearbeitet oder überhaupt nicht. Adaptive Server Anywhere unterstützt die Transaktionsverarbeitung, bei der integrierte Sperrfunktionen es parallelen Transaktionen ermöglichen, auf die Datenbank zuzugreifen, ohne die Daten zu beschädigen. Eine Transaktion endet mit einer COMMIT-Anweisung, die die Änderungen der Daten festschreibt, oder einer ROLLBACK-Anweisung, die alle Änderungen zurücksetzt, die während der Transaktion vorgenommen wurden.
Transaktionsintegrität
In MobiLink ist dies die garantierte Aufrechterhaltung von Transaktionen im gesamten Synchronisationssystem. Entweder wird eine Transaktion vollständig oder gar nicht synchronisiert.
Eine Datei, in der alle Änderungen einer Datenbank in der Durchführungsreihenfolge der Änderungen gespeichert werden. Das Transaktionslog steigert die Performance und gestattet eine Wiederherstellung der Daten im Fall einer Beschädigung der Datenbankdatei. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn das Transaktionslog nicht auf demselben Gerät wie die Datenbankdateien gespeichert werden.
Eine fakultative identische Kopie der Transaktionslog-Datei, die parallel verwaltet wird. Wenn eine Datenbankänderung in die Transaktionslog-Datei geschrieben wird, wird sie auch in die Transaktionslog-Spiegeldatei geschrieben.
Eine Spiegeldatei sollte nicht auf demselben Gerät wie das Transaktionslog gespeichert werden, sodass bei einem Ausfall eines der beiden Geräte in der jeweils anderen Kopie des Logs die Daten für eine Wiederherstellung bereitstehen.
Siehe auch: Transaktionslog.
Ein Trigger, der ausgelöst wird, nachdem die auslösende Anweisung vollständig abgeschlossen ist.
Siehe auch: Trigger, Trigger auf Zeilenebene.
Ein Trigger, der einmal für jede Zeile ausgelöst wird, in der eine Änderung vorkommt.
Siehe auch: Trigger, Trigger auf Anweisungsebene.
Eine spezielle Form einer gespeicherten Prozedur, die automatisch ausgeführt wird, sobald ein Benutzer eine datenverändernde Abfrage ausführt.
Siehe auch: Trigger auf Zeilenebene, Trigger auf Anweisungsebene, Konflikt-Trigger, Integrität.
Eine Systemeinführungstechnologie für Adaptive Server Anywhere-Datenbanken, die auf kleine, mobile und eingebettete Geräte ausgerichtet ist. Zielplattformen sind zum Beispiel Mobiltelefone, Pager und Organizer.
Eine SELECT-Anweisung, die in eine andere SELECT-, INSERT-, UPDATE- oder DELETE-Anweisung bzw. eine andere Unterabfrage verschachtelt ist.
Es gibt zwei Arten von Unterabfragen: Dies sind korrelierte und verschachtelte Unterabfragen.
Upload
Die Phase der Synchronisation, in der Daten von einer entfernten Datenbank in eine konsolidierte Datenbank übertragen werden.
Auf bestimmte Typen von Dateibeschädigungen einer Datenbank, einer Tabelle oder eines Indexes prüfen.
Eine eindeutige Nummer, die eine bestimmte Verbindung von einer Clientanwendung zur Datenbank kennzeichnet. Sie legen die aktuelle Verbindungs-ID mit folgender SQL-Anweisung fest:
SELECT connection_property( 'Number' )
Eine Gruppe von Parametern, wie etwa Benutzername, Kennwort und Servername, die erforderlich sind, um eine Verbindung zu einer Datenbank herzustellen. Sie werden zur Erleichterung der Arbeit gespeichert.
Eine Sicherung der gesamten Datenbank und fakultativ auch des Transaktionslogs. Eine vollständige Sicherung enthält alle Informationen in der Datenbank und bietet daher Schutz im Fall eines System- oder Datenträgerausfalls.
Siehe auch: Schrittweise Sicherung.
Weitergaberecht (grant option)
Die Stufe der Berechtigung, die es einem Benutzer gestattet, anderen Benutzern Berechtigungen zu erteilen.
Eine Betriebssystemfamilie von Microsoft für mobile Geräte.
Die Microsoft Windows-Betriebssystemfamilie, die Windows 95, Windows 98, Windows Me, Windows CE, Windows NT, Windows 2000 und Windows XP umfasst.
Eine Datei, in der Änderungen einer schreibgeschützten Datenbank aufgezeichnet werden. Sie wird häufig zusammen mit komprimierten Datenbanken verwendet.
Siehe auch: Komprimierte Datenbankdatei.
SQL Anywhere Studio 9.0.1
Copyright © 1989–2004 Sybase Inc. Teil-Copyright © 2001–2004 iAnywhere Solutions Inc. Alle Rechte vorbehalten.